Schmerzvolle Gedichte

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Sehendes Auges renne ich ins Unglück

alone-513525_1920Nein, so geht das nicht mehr,

So will ich das nicht mehr.

Genug ist genug.

Es muss sich etwas ändern.

Ich kann und will so nicht mehr leben.

Das bringt mir nichts.

Meine Meinung ist felsenfest.

Doch sehenden Auges renne ich in mein Unglück.

Getragen noch nicht mal so sehr von der Hoffnung,

viel mehr von falschem Gewissen und Neugier.

Ist gar ein Funken Mitleid dabei?

Oder nur ein falsches Denken von “bis zum bitteren Schluss”…

Tarnt sich so nur fehlendes Rückgrat?

Oder ist es gar plötzliche Fakten- und Erfahrungsignoranz?

“Es hat sich ja schon verändert!”, denke ich und spiele mir doch nur selbst etwas vor.

Eine felsenfeste Meinung, nein, die hatte ich doch eigentlich nie.

Habe ich das je gesagt?

Man muss doch Chancen geben.

Immer wieder.

Ich muss doch bis zum Ende gehen.

Z...

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Wenn Sehnsucht schmerzt

Dein Gesicht lacht mich an.
Ich halte ein Foto von Dir in meinen Händen.
Dein Lächeln verzaubert mich,
während Erinnerungen mich überfluten.
Der Stich dabei schmerzt…

Viel zu lange her…..

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Die unzuverlässlichkeit der Unzuverlässlichkeit

572048_original_R_K_B_by_Katharina Bregulla_pixelio.deSchlimm ist es, wenn Menschen nicht zuverlässig sind.
Doch ganz schlimm ist es,
wenn Menschen auch noch unzuverlässig unzuverlässig sind.

Wäre jemand nur unzuverlässig,
man könnte sich drauf einstellen.
Er ist eben so.
Man weiß es halt.
Kennt es nicht anders.

Aber wenn jemand unzuverlässig unzuverlässig ist, dann ist er nur hin und wieder unzuverlässig.
Er ist mal so, mal so.
Man weiß nie woran man ist.
Verlässt sich, freut sich, wird enttäuscht
und ärgert sich oben drein noch über sich selbst.

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Abschied

671314_original_R_K_B_by_Tim Küsters_pixelio.deAbschied nehmen tut weh,
doch während der Schmerz in mir tobt, verspüre ich auch Dankbarkeit.

Ich bin dankbar für die gemeinsam verbrachte Zeit,
dankbar für die gemeinsam erlebten Dinge,
dankbar für die verspürte Freude,
dankbar für die gesammelten Erinnerungen mit Dir.

Ich bin sogar dankbar für den Schmerz der Trennung,
denn dieser verdeutlicht mir, wie wertvoll mir die verbrachte Zeit mit Dir ist.
Wie wertvoll Du mir bist.

Und noch während eine Träne meine Wange herunterrinnt,
beginne ich zu lächeln.

Ich verspüre Vorfreude,
sie hüpft zaghaft in meinem Inneren,
noch scheu und traut sich kaum sich zu zeige,
freut sich schon jetzt auf ein Wiedersehen.

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