Der ewige Kreis

Der ewige Kreis

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Zeit lässt die Erinnerung verblassen, die Guten wie die Schlechten. Doch wer vergisst, ist dazu verdammt, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen.

Die Zeit färbt schön. Sie mildert. Nimmt Verstimmungen. Die gefühlten Erinnerungen werden schwach.Man harmonisiert. Manchmal denkt man auch, man wäre nun reifer, schlauer, besser…. Irrglaube…. nur aufgekommen durch Verblassung. Verblassung der Zeit.

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Schönfärbung der Natur. Es liegt in der selbigen des Menschen. Sonst würde keine Frau ein zweites Kind bekommen. Man wird weicher in der Erinnerung. Schmerz wird gemildert. Nicht nur der, alles.

Manchmal wird auch stilisiert. Hochgehoben bis zum Himmel. Schön war es doch, wunderschön, das Beste. Weil der Schmerz und das Schlechte vergessen wurde. Gemildert, verdrängt für unwichtig erklärt vom menschlichen Gehirn und verschoben in die hinterste Gedankenecke. Es war in der Gegenwart nicht mehr wichtig, für die Zukunft irrelevant.

Der Mensch vergisst Schmerz. Manchmal ist das gut. Doch manchmal ist es schlecht. Immer dann, wenn er in Gefahr läuft erneut in einen Schmerz zu laufen. Einen vermeidbaren Schmerz.

Und so wissen wir, wieso der Satz “Alter schützt vor Torheit nicht” überhaupt entstehen konnte. Man vergisst die Dinge, die einen bewahren könnten.

Das ewige Schicksal……

© Foto PublicDomainPictures / Pixabay

Eine Kommentare zu Der ewige Kreis

  • Mutter Ira  schrieb:

    Sehr schöne Worte. Zwingen zum nachdenken über ernste Dinge!

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