Warum Papi?

Warum Papi?

Es war Abend,
ich wollte friedlich mit meinem Teddy träumen.
Mich auf den nächsten Tag freuen.
Mein zehnter Geburtstag.

Du setztest Dich an mein Bett.
Du hättest eine überraschung für mich.
Ein Geschenk, etwas sehr Schönes.
Ich sollte Dir leise folgen.

Du gingst mit mir ins Bad.
Du drehtest den Schlssel um.
Deine Augen machten mir Angst.
Du sagtest, nun bekäme ich mein Geschenk.

Es tat unheimlich weh.
Ich wollte das Geschenk nicht.
War es Dir egal?
Wieso sahst Du meine Tränen nicht?

Ich wäre nun eine Frau.
Das wäre Dein Geschenk an mich.
Ich will keine Frau sein,
wenn Frau sein so weh tut.

An diesem Tag verlor ich meine Unschuld.
Ich verlor meine Kindheit.
Du bist doch mein Papi.
Wieso tatest Du mir so weh?

Du tatest mir immer wieder weh.
Ich wollte nicht Deine kleine Frau sein.
Du bist doch mein Papi.
Ich will Dich nicht enttäuschen.

Aber wieso tust Du mir immer wieder weh?
Wieso Papi?

missbraucht 410 53[1]

Dieses Gedicht entstand durch ein Buch was ich über Missbrauch las. Ich selbst hatte einen wundervollen Papa. Aber nicht jedes Kind ist damit gesegnet und darauf möchte ich hiermit hinweisen.

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