Der nächste Morgen, ist wie eine Glühbirne.
Man weiß nie, ob man das Licht noch mal sieht.
Glück
Geborgenheit
Liebe
Untreue
Einsamkeit
Chaos
Krank?
Niemals
Niemals wollt ich Dich verlassen,
niemals wollte ich Dich hassen,
niemals Dich verfluchen,
niemals sehnsuchtsvoll nach Dir rufen.
Doch Du Bestimmtest meinen Weg,
schubstest mich über diesen Steg,
lächeltest dabei und sprachst:
Verrecke doch du kleines Aas
Hast Du?
Hast Du schon einmal das Leben gespürt?
Einmal den Moment nur wahrgenommen?
Einfach nur geatmet und den Duft des Lebens genossen?
Nein?
Warst Du noch nie für eine Sekunde wirklich bei Dir?
Emotionstouristen (perfekte Partner)
Ich traf Dich,
Du schienst nett zu sein.Genau richtig.
Wir unterhielten uns,
erzählten uns kleine Geheimnisse.
Vertrauen wuchs auf Deiner Seite.
Genau richtig.
Ich rief an, um nicht allein zu sein.
Ich genoss Deine Komplimente.
Ich fühlte mich wertvoll durch deine Liebe.
Durch dich wurde ich aus meiner depressiven Phase geholt.
Genau richtig.
Jetzt geht es mir gut.
Ich brauche dich nicht mehr.
Du fängst an Ansprüche zu stellen.
Nun gehe ich.
Du warst genau richtig.
Sie fahren durch das Leben,
Höhen und Tiefen durchrasen sie.
Ihr Leben gleicht einer Achterbahn.
Sie werden geboren,
durchleben ihre Kindheit.
Sie beginnen sich leer und wertlos zu fühlen.
Die erste Liebe kommt,
sie fühlen sich begehrt,
umschwärmt und wertvoll.
Daran laden sie ihre Batterien auf.
Aber was wenn Ihre Batterien voll sind?
Frieden
Frieden
Was bedeutet dieses Wort?
Ruhe, Freiheit, Einigkeit
Das sind auch wieder alles nur Wörter.
Was bedeuten sie?
Sind sie für jeden das Gleiche?
Ich setze mich in meinen Lieblingssessel, nehme ein Buch und lese total entspannt.
Das ist für mich Ruhe.
Ich sage was ich denke frei heraus. Ich habe keine Angst davor, dass mir jemand meine Worte übel nimmt.
Das bedeutet für mich Freiheit.
Ich kuschel‘ mich an meinen Partner und weiß, daß er mich genauso liebt, wie ich ihn. Ich spüre es einfach wortlos.
Das ist für mich Einigkeit.
Das alles scheint für mich Frieden zu sein.
Doch ist es nur Frieden für mich.
Aber was ist mit dem Frieden zwischen uns?
Was bedeutet Frieden für Dich?
Geburt
Plötzliche Kälte umgibt mich.
Qualvoll wurde ich aus der warmen Sicherheit gerissen.
Ich spüre einen Schlag,
ich schreie.
Die erste Einsamkeit.
Etwas Wärme umgibt mich.
Liebevoll wurde ich meiner Mutter in den Arm gelegt.
Ich höre ihren Herzschlag,
ich genieße.
Die erste Liebe.
Verständnis erfüllt mich.
Grausam lernt es wohl jeder Mensch.
Ich erkenne die Schnelligkeit der Gefühle,
ich habe Angst.
Die erste Hilflosigkeit.
Die erste Verzweiflung.
Der Weg zum Erwachsen werden hat schon begonnen.
Hilflos?
Der Strudel reißt Dich hinfort,
Du schwimmst gegen die Strömung,
doch Dir fehlt die Kraft.
Hilflos wirst Du hin- und hergeschleudert.
Wieso hilft Dir keiner?
Wieso bist Du überhaupt in dieser Lage?
Gehe in Dich, denke nach.
Niemals ist eine Situation Ausweglos.
Du öffnest die Augen und sieht einen Ast.
Du greifst nach ihm
und er ist stark genug Dich zu halten.
Da plötzlich greifen Hände nach Dir.
Erst 2 dann 4
bis es ganz viele sind.
Freunde sind immer da, wenn man sie braucht.
Du musst nur die Augen aufmachen.
Hoffnung ist wie der Sommer
Es war einmal im Sommer,
da sangen Vögel.
Sie flogen höher als mein Auge blickte,
weit über alle Welt.
Es war einmal im Sommer,
da blühten Blumen auf dem Feld.
Sie dufteten nach Frieden, für alle Ewigkeit.
Es war einmal im Sommer,
da sprangen Fische im Meer umher.
Sie schwammen in einer Vielzahl sondergleichen,
lebensfroh und unbetrübt.
Es war einmal im Sommer,
da schien die Sonne hernieder auf mein Haupt.
Sie fühlte sich warm an,
reinster Genuss der Sinne.
Es war einmal im Winter,
da sangen die Raketten.
Sie flogen höher als mein Auge blickte,
weit über alle Welt.
Es war einmal im Winter,
da lagen Leichen auf dem Feld.
Sie dufteten nach Krieg, für alle Ewigkeit.
Es war einmal im Winter,
da schwammen U-Boote im Meer.
Sie schwammen in einer Vielzahl sondergleichen,
dunkel und betrübt.
Es war einmal im Winter,
da schien der Mond auf mein Haupt hernieder.
Er fühlte sich kalt an,
Schauer der Sinne.
Innere Ruhe
Siehst Du die Augen der Raubkatze?
Fühlst Du die Schwingen des Adlers?
Spürst Du die Leidenschaft der Jagd?
Spürst Du die Freiheit des Fliegens?
Diese Dinge in ihrer Vollkommenheit
sind nur den Tieren vorbestimmt.
Nicht ein einziger Mensch auf Erden,
dies Gefühl sich nur vorstellen kann.
Selbst wenn sie schmücken sich mit Fell,
in des Adlers Federn Nachtruh‘ suchen,
finden sie nicht die Erfüllung,
des Gefühls innerer Ruh.
Also hört endlich auf zu suchen,
lasst den Tieren ihre Ruh.
Kümmert Euch um Eure eigene Rasse,
besinnt Euch auf des Menschen Wesen
und beendet die Nacheiferung.
Innere Ruhe findet nur der, der er selbst ist.
