Sei nicht traurig, weil Du Deinen Seelenverwandten verloren hast.
Sei glücklich, dass Du ihn gefunden hattest.
So lange schon

So lange bist Du schon fort.
Einfach verschwunden.
Kein letztes Wort des Abschied.
Einfach weg.
So lange schon….
Enttäuschungen tun immer weh
„Je häufiger man von einem Menschen enttäuscht wird, umso weniger tut es weh.“
Vor kurzem las ich diese Aussage und habe lange darüber nachgedacht. Ich kann der Aussage nicht zustimmen. Es stimmt für mich einfach nicht. Egal wie oft ich von einem Menschen enttäuscht werde, es tut immer gleich doll weh. Es ist immer ein Messer in meinem Herzen, welches ganz langsam herumgedreht wird.
Es gibt nur einen Unterschied.
Je häufiger mich ein Mensch enttäuscht, umso weniger überrascht bin ich.
© Foto xusenru / pixabay
Deine Nähe ist tödlich
Verkapseln
Einen Schutzpanzer bauen.
Gebt mir die Steine, ich will eine Mauer bauen.
Eine Mauer ummantelt mit Stahl und 300 Meter hoch.
Mein Herz muss geschützt werden.
Es hat einen Riss. Ganz fein und kaum sichtbar.
Doch es droht zu zerspringen.
Der ewige Kreis
Zeit lässt die Erinnerung verblassen, die Guten wie die Schlechten. Doch wer vergisst, ist dazu verdammt, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen.
Die Zeit färbt schön. Sie mildert. Nimmt Verstimmungen. Die gefühlten Erinnerungen werden schwach.Man harmonisiert. Manchmal denkt man auch, man wäre nun reifer, schlauer, besser…. Irrglaube…. nur aufgekommen durch Verblassung. Verblassung der Zeit.
Es bricht mir das Herz
zusehen zu müssen, wie Du Dich verkaufst,
unter Wert.
Es bricht mir das Herz,
zusehen zu müssen, wie Du enttäuscht wirst,
immer und immer wieder.
Es bricht mir das Herz,
zusehen zu müssen, wie Du Dich selbst reinreitest,
aus falschem Denken heraus.
Es bricht mir das Herz,
nichts tun zu können als zu warten,
bis es knallt und Du erwachst.
Und mit gebrochenem Herzen werde ich da sein,
Dich aufzufangen,
damit Deines nicht zerbricht.
© Foto PublicDomainPictures / pixabay
Sehendes Auges renne ich ins Unglück
So will ich das nicht mehr.
Genug ist genug.
Es muss sich etwas ändern.
Ich kann und will so nicht mehr leben.
Das bringt mir nichts.
Meine Meinung ist felsenfest.
Doch sehenden Auges renne ich in mein Unglück.
Getragen noch nicht mal so sehr von der Hoffnung,
viel mehr von falschem Gewissen und Neugier.
Ist gar ein Funken Mitleid dabei?
Oder nur ein falsches Denken von “bis zum bitteren Schluss”…
Tarnt sich so nur fehlendes Rückgrat?
Oder ist es gar plötzliche Fakten- und Erfahrungsignoranz?
“Es hat sich ja schon verändert!”, denke ich und spiele mir doch nur selbst etwas vor.
Eine felsenfeste Meinung, nein, die hatte ich doch eigentlich nie.
Habe ich das je gesagt?
Man muss doch Chancen geben.
Immer wieder.
Ich muss doch bis zum Ende gehen.
Zu früh aufgeben, nein das geht doch nicht.
Scheiß Wegwerfgesellschaft.
Ob ich wieder nur an etwas festhalte, was gar nicht da ist?
Etwas festhalte, was es nicht wert ist?
Etwas festhalte, was überhaupt nicht mir entspricht?
Ja und ich weiß es.
Aber ich verdränge es.
Bis zur nächsten Enttäuschung……
© Foto geralt / pixabay
Wenn Sehnsucht schmerzt
Dein Gesicht lacht mich an.
Ich halte ein Foto von Dir in meinen Händen.
Dein Lächeln verzaubert mich,
während Erinnerungen mich überfluten.
Der Stich dabei schmerzt…
Viel zu lange her…..
Die unzuverlässlichkeit der Unzuverlässlichkeit
Schlimm ist es, wenn Menschen nicht zuverlässig sind.
Doch ganz schlimm ist es,
wenn Menschen auch noch unzuverlässig unzuverlässig sind.
Wäre jemand nur unzuverlässig,
man könnte sich drauf einstellen.
Er ist eben so.
Man weiß es halt.
Kennt es nicht anders.
Aber wenn jemand unzuverlässig unzuverlässig ist, dann ist er nur hin und wieder unzuverlässig.
Er ist mal so, mal so.
Man weiß nie woran man ist.
Verlässt sich, freut sich, wird enttäuscht
und ärgert sich oben drein noch über sich selbst.
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Abschied
Abschied nehmen tut weh,
doch während der Schmerz in mir tobt, verspüre ich auch Dankbarkeit.
Ich bin dankbar für die gemeinsam verbrachte Zeit,
dankbar für die gemeinsam erlebten Dinge,
dankbar für die verspürte Freude,
dankbar für die gesammelten Erinnerungen mit Dir.
Ich bin sogar dankbar für den Schmerz der Trennung,
denn dieser verdeutlicht mir, wie wertvoll mir die verbrachte Zeit mit Dir ist.
Wie wertvoll Du mir bist.
Und noch während eine Träne meine Wange herunterrinnt,
beginne ich zu lächeln.
Ich verspüre Vorfreude,
sie hüpft zaghaft in meinem Inneren,
noch scheu und traut sich kaum sich zu zeige,
freut sich schon jetzt auf ein Wiedersehen.
