Was wenn es nicht aufhört?

Was wenn Dein Herz nicht auf Dich hört?
Wenn es träumt, schlägt und sich sehnt nach etwas unerreichbarem?
Etwas, was Du nicht mal willst?

Was wenn Dein Herz entgegen aller Vernunft einfach nicht mit Fühlen aufhört?

Was wenn Dein Kopf nicht auf Dich hört?
Wenn er träumt, denkt und sich sehnt nach etwas unerreichbarem?
Nach etwas, was Du nicht mal willst?

Was wenn Dein Kopf einfach nicht mit Denken aufhört?

Wie lange kann ein Mensch das aushalten?
Was kann er dagegen tun?
Wie lange die Qual ertragen, wenn es keinen Weg der Erfüllung geben darf?

Widerspruch in sich

Nah und fern.
Beisammen und getrennt.
Zerrissen und zusammen.
Zerrissen erneut,
zusammen gefühlt.
Ein Herz, ein Kopf.
ein Schlag, ein Gedanke.

Wie kann man so vertraut und sich doch so fremd sein?

Doch eines Tages

Du kommst daher und lächelst.
Versuchst mich in Deinen Bann zu ziehen.
Ich schüttele den Kopf und schiebe Dich von mir.
Ich brauche Dich nicht.

Es ist alles gut so wie es ist.
Ich bin doch schon glücklich.
Alles ist genauso wie es immer sein sollte.
Exakt so wie es geplant war.

Mir fehlt nichts.
Meine Entscheidung ist gefallen.

Doch eines Tages werde ich weinen,
weinen um die verpasste Chance, die eine Andere nutzen wird.

Schmerzvoll bewusst

7Was er wohl sagen würde?

Er würde mich anlächeln und sich amüsieren.
Würde mit mir über Möglichkeiten und Gegebenheiten sprechen.
Sein Rat würde mir helfen, seine Umarmung mich trösten,
seine Erfahrung mich leiten und seine Fürsorge mich schützen.
Sein Lachen würde mein Universum erhellen.

Er würde mein Weltbild gerade rücken,
meine Zukunft in bunten Farben malen
und meine Lasten mit mir Tragen.

Er wäre mein sicherer Heimathafen,
mein Verbündeter egal was kommt,
mein engster Vertrauter.

Er wäre noch immer die unverrückbare Konstante in meinem Leben.

Mit einem Lächeln auf den Lippen weine ich,
denn schmerzvoll ist mir wieder einmal bewusst, dass er nicht mehr da ist.

Die Sucht nach Dir

herbst05-01Ich erstrahle wenn Dein Blick auf mir ruht. Ich hänge an Deinen Lippen und sauge jedes Wort in mich auf. Ich kann mich an Dir nicht satt sehen und meine Gedanken baden in den Erlebnissen der Nacht. Wenn Du bei mir bist, vergeht die Zeit wie im Fluge, der Abschied überrascht mich immer wieder aufs Neue.

Wenn Du nicht da bist, werde ich hibbelig. Meine Hände wissen nichts mit sich anzufangen. Mir kommt es vor als wenn die Zeit stehen bleibt und nichts sich mehr vorwärts bewegt. Meine Gedanken kreisen immer um Dich und begleiten Dich jede Sekunde. Meine Welt ist stehen geblieben bis zu dem Zeitpunkt an dem Du wieder bei mir bist.

Bin ich mit Dir zusammen, erstrahlt meine Welt in bunten Farben.
Ohne Dich ist alles nur grau in grau.
Bin ich mit Dir zusammen, ist die Welt voller Musik und mein Lachen ertönt voller Lebensfreude.
Ohne Dich ist alles still und starr, kein einziger Vogel lässt sein Lied erklingen.
Bin ich mit Dir zusammen, ist meiner Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Ohne Dich findet jedoch kein Wort den Weg aufs Papier.
Bin ich mit Dir zusammen, kann ich Berge versetzen und das Unmögliche erringen.
Ohne Dich fehlt mir sämtlicher Antrieb und es mag mir nichts gelingen.

Doch ist es eine Qual nur Licht und Schatten zu kennen.
Du bist meine Glücksdroge und auch mein kalter Entzug.
Ich weiß um das Glück und das Leid welches Du in mein Leben brachtest.
Doch von Dir loszukommen ist unmöglich, ich bin bereits süchtig nach Dir.

Manche Sucht ist unheilbar.
Vielleicht will man sie auch nur nicht heilen.

Der ungelebte Traum

Es ist ein Traum –
ungewollt, ungeplant und doch geträumt.

Ein Traum von Dir und mir –
ungebührlich, wundervoll und doch unerreichbar.

Ein Gedanke an eine Parallelwelt –
fern, unrealistisch und doch wünschenswert.

Dort gäbe es ein uns –
idealisiert, verschlungen und tief verbunden.

Doch hier bleibt es ein Traum –
sehnsuchtsvoll, nie erfüllend doch jede Nacht wiederkehrend.

Es ist nicht immer leicht

Es ist nicht immer leicht das Richtige zu sagen.
Es ist nicht immer leicht das Falsche zu verschweigen.
Es ist nicht immer leicht das Notwendige zu tun.
Es ist nicht immer leicht das Übel anzugreifen.
Es ist nicht immer leicht aufzustehen und die Stimme zu erheben.
Es ist nicht immer leicht sitzen zu bleiben und zu schweigen.
Es ist nicht immer leicht zu helfen wo man gebraucht wird.
Es ist nicht immer leicht die Hände ruhen zu lassen.
Es ist nicht immer leicht Verständnis zu zeigen.
Es ist nicht immer leicht Unverständnis auszudrücken.
Es ist nicht immer leicht die Hand zu reichen.
Es ist nicht immer leicht treu zu bleiben.
Es ist nicht immer leicht den Weg zu gehen.
Es ist nicht immer leicht das Leben zu meistern.
Es ist nicht immer leicht seine Seele nicht zu verkaufen.
Es ist nicht immer leicht die Wahrheit zu begreifen.

Es ist jedoch leicht zu verdammen, zu verkennen und zu verurteilen.
Aber umso viel schwerer ist es zu erkennen dass man vergessen hat wie man eine Verständnisfrage formuliert und dieses einem vielleicht einen wertvollen Menschen im Leben gekostet hat.

Mein letzter Wunsch

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Du bist in meinen Gedanken.
Dein Antlitz schleicht sich in meine Träume.
Schreiend erwache ich jede Nacht.
Ich kann keine Sekunde atmen ohne an Dich zu denken.
Ich bin vollkommen von Dir erfüllt.

Doch bist Du gefährlich.
Ich sollte nicht mit Dir zusammen sein.
Du bist der schöne Satan.
Der Teufel in Person.

Dein Sein lässt mich erschaudern. 
Deine zärtlichen Hände sind brutal.
Du bist hart und unberechenbar.
Unsere Liebe spielt auf einer Bühne der Angst.

Geschlagen, getreten, misshandelt
Du machtest mit mir was Du wolltest.
Und doch liebe ich Dich bis in alle Ewigkeit.
Ich begehre Dich und will für immer Dein sein.
Doch kann ich nicht mehr mit Dir leben.

Ich gab mir immer Mühe alles perfekt zu machen.
Auch diesen Abend wird alles perfekt sein.
Ich bin vorbereitet, Du wirst gleich bei mir sein.
Und ich habe nur noch einen letzten Wunsch.
Küss mich, bevor Du stirbst.

 

Ich habe mich einmal daran versucht die Titel der 3 Geschichten der Cora Mystery Gruselbox in ein Gedicht zusammen zu bringen. :) 

Es läuft weiter – gnadenlos

Manchmal gibt es Dinge im Leben die einen aus der Bahn werfen.
Man möchte das Leben anhalten.
Einfach mal kurz auf die Bremse treten.
Innehalten.

Doch das Leben läuft gnadenlos weiter.
Der Sekundenzeiger dreht weiter seine Runden.
Die Minuten rinnen dahin.

Man will den Moment festhalten,
die Zukunft aussperren,
nur in diesem Moment existieren.

Doch man kann es nicht.

Egal was passiert, die Welt dreht sich weiter,
die Zeit rennt stetig weiter nach vorn,
Und sei es noch so schrecklich, nichts hält an.

In dem Moment wo man dies erkennt,
setzt man den Fuß einen Schritt vor und geht weiter.

Man hat keine andere Wahl.
Es geht eben immer weiter.

Alles muss immer weitergehen.
Egal wie…..

Schwere Last

Die Welt verändert sich
ständig – unaufhaltsam.

Manchmal schneller als man denkt.
Manchmal härter als man denkt.

Doch Du musst durchhalten.
Du musst es nehmen wie es kommt.

Es hilft kein Klagen.
Du kannst einfach nur die schwere Last tragen.

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