Schmerzvoll bewusst

7Was er wohl sagen würde?

Er würde mich anlächeln und sich amüsieren.
Würde mit mir über Möglichkeiten und Gegebenheiten sprechen.
Sein Rat würde mir helfen, seine Umarmung mich trösten,
seine Erfahrung mich leiten und seine Fürsorge mich schützen.
Sein Lachen würde mein Universum erhellen.

Er würde mein Weltbild gerade rücken,
meine Zukunft in bunten Farben malen
und meine Lasten mit mir Tragen.

Er wäre mein sicherer Heimathafen,
mein Verbündeter egal was kommt,
mein engster Vertrauter.

Er wäre noch immer die unverrückbare Konstante in meinem Leben.

Mit einem Lächeln auf den Lippen weine ich,
denn schmerzvoll ist mir wieder einmal bewusst, dass er nicht mehr da ist.

Grenzen überschreiten

Wenn man einmal eine Grenze überschritten hat,
gibt es kein Zurück mehr.

Das Überschreiten sollte gut überlegt sein.
Man muss wissen, was man auf der einen Seite aufgibt.
Man muss wissen, was einen auf der anderen Seite erwartet.
Doch darin besteht das Problem

Man weiß nie was einen erwartet.
Man weiß nie wirklich was man aufgibt.
Man weiß nie wie es sich wirklich verändert,
bis zu dem Moment wo man die Grenze überschreitet.

Bleibt man gelähmt durch Angst zurück?
Verzichtet damit vielleicht auf wahres Glück….
Oder geht man mutig den Schritt,
und gewinnt damit das große Los,
mit dem Risiko alles zu verlieren?

Doch wie sich entscheiden?
Wie erfahren was man tun soll?

Wäge Deine Gründe für die Grenzüberlegung ab.
Wieso denkst Du überhaupt über die Grenzüberschreitung nach.
Wieso bist Du zu dieser Grenze gelangt?
War es vielleicht vor der Grenze schon so schlecht, dass es nur noch den Schritt darüber gibt?
War das Glück gar kein Glück mehr?

Manchmal muss man mutig sein und ins Unbekannte laufen um sich selbst und das wahre Glück zu finden.
Manchmal muss man der Angst den Mittelfinger zeigen um voran zu kommen und alles zu verändern.

Vergiss es nie

Wenn jemand
Dein Leben
zum Positiven
verändert,
dann vergiss ihm
das nie
und danke
ihm dafür.

Bis Du hier bist

Die Zeiten ändern sich, und wir mit mit ihnen.
OvidIch zähle die Minuten,
beobachte den Zeiger der Uhr wie er Stück für Stück vorrückt.
Eine Sekunde nach der nächsten,
quälend langsam vergeht die Zeit bis Du wieder bei mir bist.

Je näher der Zeitpunkt rückt,
umso mehr mischt sich Vorfreude in den Trennungsschmerz.
Mein Herz lächelt bei dem Gedanken an unser Wiedersehen,
wünscht sich den Zeitpunkt schneller herbei,
doch der Zeiger der Uhr rückt in selber Geschwindigkeit quälend langsam nur voran.

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Ein Strahlen auf das Gesicht eines Anderen zaubern

459273_web_R_by_Dieter Schütz_pixelio.deManchmal sind es Kleinigkeiten, welche zwischen Menschen passieren, die einen den Tag verschönern und ein Strahlen auf das Gesicht zaubern. Dinge, die man manchmal gar nicht so bewusst wahrnimmt.

Sei es eine Umarmung, ein liebevoller Blick, das Wissen dass jemand an einen denkt, eine E-Mail oder eine Facebook Nachricht, ein Danke, ein “Ich liebe Dich”, eine überreichte Rose, eine aufgehaltene Tür, gespürtes Verständnis, eine Wertschätzung, ein Kompliment, ein Lob, Mut machende Worte, ein Schulterklopfen oder ein freundliches Lächeln.

All diese Dinge tun demjenigen, der sie tut, nicht weh. Es sind Kleinigkeiten, ernst gemeint und teils schnell gesagt oder getan und doch von so großer Bedeutung für denjenigen, der sie empfängt.

Hat man einmal erkannt wie glücklich solche Gesten und Wertschätzungen machen können, wird man sie viel bewusster auch selbst an Andere weitergeben und das Leben miteinander wird ein ganzes Stück herzlicher und wärmer.

Sei willkommen in meinem Herz-Hotel

Es gibt da dieses wundervolle Hotel,
in traumhafter Lage umgeben von lauter Bergen. 
Es ist groß und prächtig.
Unendlich in seiner Größe.
Es wird niemals überfüllt sein.
Immer sind Zimmer frei.
Es ist exklusiv und wenn Du dorthin eine Einladung erhältst, dann ist dieses sehr bedeutend.

An der Rezeption stehe ich und begrüße mit einem Strahlen die Gäste. Ich bringe sie persönlich in ihr Zimmer. Wer hier ein Zimmer bekommt, der behält es auf Lebenszeit. Es wird ihm immer zur Verfügung stehen. Kein anderer Gast wird es je belegen.

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Die Sucht nach Dir

herbst05-01Ich erstrahle wenn Dein Blick auf mir ruht. Ich hänge an Deinen Lippen und sauge jedes Wort in mich auf. Ich kann mich an Dir nicht satt sehen und meine Gedanken baden in den Erlebnissen der Nacht. Wenn Du bei mir bist, vergeht die Zeit wie im Fluge, der Abschied überrascht mich immer wieder aufs Neue.

Wenn Du nicht da bist, werde ich hibbelig. Meine Hände wissen nichts mit sich anzufangen. Mir kommt es vor als wenn die Zeit stehen bleibt und nichts sich mehr vorwärts bewegt. Meine Gedanken kreisen immer um Dich und begleiten Dich jede Sekunde. Meine Welt ist stehen geblieben bis zu dem Zeitpunkt an dem Du wieder bei mir bist.

Bin ich mit Dir zusammen, erstrahlt meine Welt in bunten Farben.
Ohne Dich ist alles nur grau in grau.
Bin ich mit Dir zusammen, ist die Welt voller Musik und mein Lachen ertönt voller Lebensfreude.
Ohne Dich ist alles still und starr, kein einziger Vogel lässt sein Lied erklingen.
Bin ich mit Dir zusammen, ist meiner Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Ohne Dich findet jedoch kein Wort den Weg aufs Papier.
Bin ich mit Dir zusammen, kann ich Berge versetzen und das Unmögliche erringen.
Ohne Dich fehlt mir sämtlicher Antrieb und es mag mir nichts gelingen.

Doch ist es eine Qual nur Licht und Schatten zu kennen.
Du bist meine Glücksdroge und auch mein kalter Entzug.
Ich weiß um das Glück und das Leid welches Du in mein Leben brachtest.
Doch von Dir loszukommen ist unmöglich, ich bin bereits süchtig nach Dir.

Manche Sucht ist unheilbar.
Vielleicht will man sie auch nur nicht heilen.

Das Schlimmste im Leben

Das Schlimmste im Leben ist es nicht die Liebe zu finden und zu verlieren.
Sehr viel schlimmer ist es der Liebe seines Lebens niemals zu begegnen.

Töricht?

Ich saß auf einer Bank im Grünen,
mein Blick gerichtet auf die Berge.
Die Sonne ging langsam unter
und mein Herz fühlte sich berührt durch den Anblick der Schönheit.

Doch fühlte ich mich nicht vollkommen,
denn meine Gedanken sind bei Dir.
Weit ab der Berge und der Sonne.
Was Du wohl gerade tust.
Ob Du an mich denkst?

Ich wäre jetzt gern bei Dir.
Doch trennen uns tausende Kilometer.
Ist es töricht zu hoffen, dass Du meine Sehnsucht spürst?

Ich möchte eine liebevolle Umarmung an Dich senden,
weit hinüber über die Berge zu Dir.
Eine Umarmung, die Du spürst und sofort weißt woher sie kommt.
Ein Lächeln des Glücks soll über Dein Gesicht huschen.

Ist es töricht daran zu glauben dass es gelingt?

Der ungelebte Traum

Es ist ein Traum –
ungewollt, ungeplant und doch geträumt.

Ein Traum von Dir und mir –
ungebührlich, wundervoll und doch unerreichbar.

Ein Gedanke an eine Parallelwelt –
fern, unrealistisch und doch wünschenswert.

Dort gäbe es ein uns –
idealisiert, verschlungen und tief verbunden.

Doch hier bleibt es ein Traum –
sehnsuchtsvoll, nie erfüllend doch jede Nacht wiederkehrend.

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