Weise geht die Welt zu Grunde,
Undank ist der Welten Lohn,
ach wie weise sind die Verse,
lachen mich an voll Hohn.
Da gabst Du viel, wolltest helfen,
tatest alles, warest da,
doch der Tritt war unausweichlich
und doch war’s vorher wunderbar.
Das Blatt jedoch hat sich gewendet,
zeigte seine böse Seit‘,
Du verstandest nicht Wechsel,
und doch hat er Dich entzweit.
Nun stehst Du da und weißt nicht weiter,
Sprüche wandern in Deinem Kopf.
Egal wohin Du Dich auch wendest,
nirgends findest Du den Knopf.
Der Knopf, der Dir so wichtig ist.
weil er die Lösung bringt.
Stattessen sitzt Du hier und reimst
und noch nicht mal das gelingt.
So kannst nur hoffen und abwarten,
schauen was die Zeit Dir bringt.
Heilt doch sie bekanntlich Wunden,
die das Leben uns aufzwingt.
