Das Schlimmste was man in einer Beziehung verlieren kann ist nicht die Liebe.
Es ist das Vertrauen.

Mein Seelenbrunnen voller Gedichte und Geschichten
Das Schlimmste was man in einer Beziehung verlieren kann ist nicht die Liebe.
Es ist das Vertrauen.
:smah: … Hm … Also dem muss ich leider widersprechen, so schön wie Deine Worte auch klingen …
Ich selbst schreib ja oft auch sowas zusammen, hab ganze Bücher voll mit selbst gesponnenen Sprüchen und öfters kommt man wirklich erst viel später drauf, was man selbst für falschen Mist imgrunde zusammen gesponnen hat irgendwann mal in seiner Sentimentalität …
Vertrauen ist Basis jeder Liebe und Liebe bzw. somit eben auch Vertrauen ist erforderliche Basis jeder gesunden Beziehung, nicht nur in der Partnerschaft, jeder Beziehung halt … Liebe/ Beziehung ohne Vertrauen gibt´s nicht … Alles andere ist Abhängigkeit oder gar Missbrauchsbeziehung (Missbrauch/Selbstmissbrauch), und gründet auf Angst und Misstrauen, aber nicht auf (Selbst)Liebe und (Selbst)Vertrauen … Also entweder beides da, also Vertrauen und somit Liebe oder nix von beidem, weil man´s im Leben verloren hat … Gott sei Dank kann man aber vertrauen und lieben auch wieder lernen …
:smah: So, nun hab ich nochmal gegrübelt über Deine Worte. Mir scheint, Du meinst nicht Deine Liebe, sondern die Liebe Deines Partners zu verlieren ist nicht so schlimm, wie wenn Du Dein Vertrauen verlierst in Deinen Partner … Beides bedingt sich doch aber … Gesundes Selbstvertrauen und gesunde Selbsliebe ist´s, was jeder braucht, um auch anderen vertrauen zu können und Liebe geben und auch annehmen zu können … Ohne das wirkt alles beklemmend/zerstörend, schlimmsten Falls bleibt man in solchen kranken Beziehungen sogar verstrickt aus Angst vor vermeintlichem Liebesverlust, dabei ist garkeine (Selbst)Liebe und kein (Selbst)Vertrauen da, bei keinem von beiden, da werden Abhängigkeiten bzw. Ängste als Liebe definiert, so ungefähr, wenn ich ihn nicht so sehr lieben würde, hätte ich doch nicht solche Angst ihn zu verlieren, also muss ich ihn doch lieben, und da wird auch „jemanden brauchen“ zu „jemanden lieben“ erklärt und imgrunde machen sich aber beide doch nur mit ihrer angeblichen Liebe gegenseitig krank und kränker …
Abschließend noch ein sehr gut passender Gedanke von mir: Angst nimmt Liebe (zerstört, schafft Misstrauen) und Liebe nimmt Angst (heilt, schafft Vertrauen).
Ja, es ist schön, wenn uns jemand mit seiner Liebe und seinem Wohlwollen dabei hilft, unsere Ängste zu besiegen und wieder selbst vertrauen und lieben zu können, trotzdem bleibt´s dabei, das allerallerwichtigste ist Selbstvertrauen und Selbstliebe, vor allem aber auch, sich selbst Liebe wert zu sein. Wir können nicht von anderen erwarten, uns zu lieben, wenn wir es selbst nicht können und tun. Und warum sollten wir anderen Liebe wert sein, wenn wir uns selbst keine wert sind? …
Also nie vergessen: Liebe fängt bei der Selbstliebe an und Vertrauen beim Selbstvertrauen. Mit Vertrauen und Liebe kannst Du nur gewinnen und nix verlieren, also nur keine Angst vor Vertrauens- oder Liebesverlust, denn Deine Gedanken werden Dein Schicksal …
Ich wünsch Dir, dass Du Dein Vertrauen nie, nie, nie verlierst … :smilie:
wow da hast Dir aber viele Gedanken gemacht. 😯
Mhh dass beides sich bedingt ist sicherlich – jedoch nicht in dem Zusammenhang in dem wie ich es dachte.
Ich hab bei diesem Gedanken sehr viel banaler gedacht als Du.
Ich habe einfach 2 Ereignisse gegenüber gestellt. Einmal die Situation dass der Partner nicht mehr weiß ob er Dich noch liebt (Verlust der Liebe) und einmal die Situation dass der Partner Dir nicht mehr vertraut oder Du ihm nicht mehr vertrauen kann.
Dabei dachte ich daran dass der Verlust der Liebe nicht zwingend ein verletzendes Ereignis vorhergegend haben musste. Ein Vertrauensverlust jedoch hat meiner Meinung nach immer eine heftige Vorgeschichte.
Und so kam es zu meiner Aussage.
Ich finde es verletzender wenn das Vertrauen verloren ging anstatt dass einem offenbart wird dass die Liebe verschwunden ist.
Dabei im Hinterkopf dass die Beziehung in beiden Fällen vorbei ist, finde ich den Vertrauensverlust als härteres Ende.
Deine Aussagen kann ich zu großen Teilen auch unterschreiben 🙂